Das Wort „Brain rot“ wurde 2024 zum Oxford Word of the Year gewählt.
Der Begriff beschreibt eine vermeintliche Verschlechterung des geistigen oder intellektuellen Zustands durch den übermäßigen Konsum trivialer Inhalte – besonders in digitalen Medien.
In der Internetkultur steht Brain Rot („Gehirnverfall“) vor allem für den ständigen Konsum kurzer, schnell wechselnder und wenig anspruchsvoller Inhalte.
Problematisch könnte besonders die Kombination aus zu viel Bildschirmzeit, ständigem Reizwechsel, wenigen längeren Konzentrationsphasen, Schlaf- und Bewegungsmangel sein – zunehmend auch das Auslagern eigener Denkleistung an KI und andere digitale Systeme.
Zu viele wechselnde Reize lassen dem Gehirn zu wenig Zeit, Informationen zu verarbeiten und zu festigen. Lernen gelingt besser, wenn wir Informationen wiederholen, in eigenen Worten erklären, anwenden und mit bereits Bekanntem verknüpfen.
👉Nicht mehr Input macht uns geistig fitter – sondern dessen aktive Verarbeitung.

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