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Nicht nur der Auslöser zählt

Ein belastendes Ereignis kann mit einer Nachricht, einem unerwarteten Konflikt, einer vermeintlichen Bedrohung oder einer bevorstehenden Herausforderung beginnen.

Darauf folgt fast immer eine persönliche Bewertung: Was bedeutet das für mich? Wie gefährlich ist die Situation? Kann ich damit umgehen?

Entscheidend ist nicht nur der Auslöser selbst, sondern wie stark und wie lange Körper und Psyche darauf reagieren. Manche Menschen finden schnell wieder in die Ruhe zurück. Andere reagieren mit erhöhter Cortisolausschüttung, schnellerem Herzschlag, Schwitzen, Muskelanspannung, Grübeln oder Angst.

Problematisch wird es, wenn daraus eine chronische Alarmbereitschaft entsteht. Dann können Reparatur- und Erhaltungsprozesse im Körper beeinträchtigt werden.

Wer bemerkt, dass sich die Schultern verspannen, das Herz schneller schlägt, Angst oder innere Unruhe entsteht, sollte kurz innehalten und prüfen, ob diese Reaktion tatsächlich notwendig ist.

Achtsamkeit und Körperwahrnehmung helfen, die Kette zwischen Auslöser, Bewertung und körperlicher Reaktion früher zu erkennen und zu unterbrechen.

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