Dr. Joseph Mercola empfiehlt in einem Newsletter die mikrobielle Vielfalt schrittweise durch die Zufuhr der richtigen Kohlenhydrate wiederherzustellen.
- Zunächst sollten gut verträgliche Lebensmittel wie ganze Früchte, Wurzelgemüse und weich gekochte Stärkequellen, beispielsweise Reis, gewählt werden.
- Anschließend können nicht stärkehaltige Gemüse ergänzt werden.
- Hülsenfrüchte und möglichst wenig verarbeitete Vollkornprodukte folgen später – vorausgesetzt, sie werden gut vertragen.
Resistente Stärke (z.B. in gekochten und anschließend abgekühlten Kartoffeln und Reis, in grünen Bananen) fördert verschiedene nützliche Darmbakterien und unterstützt dadurch indirekt butyratbildende Bakterien. Butyrat, eine kurzkettige Fettsäure, unterstützt unter anderem die Zellen der Darmschleimhaut und trägt zur Stabilität der Darmbarriere bei.
Eine zu schnelle Erhöhung der Ballaststoffzufuhr kann Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen oder eine unregelmäßige Verdauung zunächst verstärken.
👉Die zentrale Empfehlung lautet: Ballaststoffe nicht möglichst schnell und in großen Mengen erhöhen, sondern ihre Menge und Vielfalt langsam steigern.

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