Wenn im Herbst die Zahl der Atemwegsinfekte zunimmt, rücken Vitamin D, Vitamin C, Zink und andere Mikronährstoffe wieder stärker in den Fokus. Unser Immunsystem benötigt tatsächlich verschiedene Vitamine und Mineralstoffe – entscheidend ist jedoch nicht eine möglichst hohe Dosierung einzelner Präparate, sondern eine verlässliche und ausgewogene Versorgung.
Was man besonders im Blick behalten sollte:
Vitamin C unterstützt zahlreiche Funktionen des angeborenen und erworbenen Immunsystems.
Vitamin D spielt bekannterweise ebenfalls eine wichtige Rolle. Im Herbst und Winter wird die körpereigene Bildung über die Haut deutlich schwieriger.
Auch Zink und Selen sind für eine normale Immunantwort notwendig. Ein Mangel sollte vermieden werden – eine langfristige Hochdosis-Einnahme ist jedoch nicht automatisch sinnvoll.
Weitere wichtige Mikronährstoffe sind unter anderem Vitamin A, B6, B12, Folat, Eisen, Magnesium und Kupfer.
Nicht alles muss sofort im Labor bestimmt werden. Oft zeigt schon ein Ernährungsprotokoll über einige Tage, wo mögliche Versorgungslücken liegen.
Bei Beschwerden, Risikofaktoren oder längerfristiger Supplementierung gilt dagegen: gezielt messen statt wahllos höher dosieren.
Das Ziel ist nicht der höchste Laborwert, sondern eine gute Versorgung, damit das Immunsystem zuverlässig arbeiten kann.

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