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Schleimbeutelentzündung – häufig durch Überlastung

Eine neue Sportart ausprobiert, ungewohnt handwerklich gearbeitet oder ein Gelenk stärker belastet als sonst – und plötzlich treten Schmerzen und eine Schwellung auf. Dahinter kann eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis) stecken.

Schleimbeutel liegen an vielen Stellen zwischen Knochen, Sehnen, Muskeln und Haut. Sie wirken wie kleine Polster und vermindern Reibung. Werden sie durch Überlastung, wiederholten Druck oder kleinere Verletzungen gereizt, können sie sich entzünden. Typisch sind Schmerzen, Schwellung, Überwärmung und manchmal auch eine Rötung.
Auch Gicht, rheumatische Erkrankungen oder Veränderungen am angrenzenden Gelenk können eine Bursitis begünstigen. Bleibt die auslösende Belastung bestehen, kann die Entzündung chronisch werden.

Für die Diagnose reichen häufig bereits Untersuchung und Vorgeschichte. Im Ultraschall lässt sich erkennen, ob der Schleimbeutel verdickt ist oder sich Flüssigkeit angesammelt hat. Bei unklaren oder wiederkehrenden Beschwerden können ergänzend Röntgen- oder Blutuntersuchungen sinnvoll sein.

Behandelt wird zunächst mit Entlastung, Kühlung und bei Bedarf mit entzündungshemmenden und schmerzlindernden Medikamenten. Ergänzend können beispielsweise Tapes oder Bandagen und nicht-invasive Verfahren wie die Stoßwellentherapie eingesetzt werden.

Bei starker Rötung, deutlicher Überwärmung, Fieber oder rascher Verschlechterung sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden, da auch eine bakterielle Infektion dahinterstecken kann.

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