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☕ Morgenkaffee – eine Frage des Timings?

Viele trinken morgens schwarzen Kaffee – scheinbar unproblematisch, da kalorienfrei.

Direkt nach dem Aufwachen steigt der Cortisolspiegel an. Diese sogenannte Cortisol-Awakening-Response bereitet den Körper auf Aktivität vor: Energiereserven werden mobilisiert, Aufmerksamkeit und Leistungsbereitschaft nehmen zu, und die Leber setzt vermehrt Glukose frei.

Kaffee kann die Cortisolausschüttung zusätzlich erhöhen. Bei regelmäßigen Kaffeetrinkern ist dieser Effekt meist abgeschwächt, aber nicht vollständig aufgehoben.

Die Datenlage ist nicht eindeutig – dennoch gibt es Hinweise, dass ein späterer Kaffeekonsum die natürliche hormonelle Regulation am Morgen unterstützen könnte.

Daher wird häufig empfohlen, den ersten Kaffee erst 60–90 Minuten nach dem Aufwachen bzw. am Vormittag (ca. 9:30–11:30 Uhr) zu trinken, wenn der Cortisolspiegel wieder abfällt.

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC2257922

Caffeine Stimulation of Cortisol Secretion Across the Waking Hours in Relation to Caffeine Intake Levels

https://www.houstonmethodist.org/blog/articles/2024/jan/is-there-a-best-time-to-drink-your-coffee-in-the-morning/?utm_source=chatgpt.com

Is There a Best Time to Drink Your Coffee In the Morning?

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